Protokoll: Schatten im Zwielicht

Spielsitzungen: TBD

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Zusammenfassung

Nach den Strapazen in den Ruinen unter Borbra machten sich Darwolf und Binnsbart erneut auf in das Khoramsgebirge, um Vater Jesper von der Erfüllung seines Schwurs zu unterrichten und den blinden Mann in die Stadt zurückzubringen. Der geblendete Priester freute sich überschwänglich über die guten Nachrichten und wandte sich mit ihnen nach Borbra. Dort kam währenddessen ein Adept aus dem Tempel des Lebens der Göttin Tsa zu Khunchom an und ludt Shura, Lysha und Sedef in deren Tempel ein, um dort den Segen der Tsa zu empfangen, damit die Retter Borbras von den Entstellungen erlöst werden. Prutz durfte ebenfalls mit auf die Reise, obwohl er laut den Geweihten bereits den Segen der jungen Göttin empfing. In den heilenden Quellen der Tsa durften die eingeladenen Helden baden, wo sich die Merkmale des dämonischen Einflusses auflösten und den geschundenen Körpern neue Kraft spendete. Die missgestaltete Kopfhaut von Prutz verwandelte sich bereits zu diesem Zeitpunkt langsam zurück. Die veränderte Kopfhaut des Magisters wurde kaschiert und man begab sich in die Dracheinakademie, wo sie herausfanden, dass Borbarad mit dem kontrollierten Leib von Tarlisin den Blutulmenstab an sich nahm, da die Gezeichneten diesen benötigen würden. Das auf dem Friedhof der Schlangen erbeutete Enduriumschwert konnte in der Zwischenzeit zerstört werden. Auf den Straßen Khunchoms erreichte die Gruppe eine Botschaft, dass Großinquisitor Amando Laconda da Vanya sie zu den Feierlichkeiten anlässlich des Tags des heiligen Gilborn zu Punin einludt.

Wieder vereint in Borbra wurde zu Ehren der Helden und von Vater Jesper ein Festessen veranstaltet. Nach ein paar Tagen Rast brachen die Helden zusammen mit dem Praioten nach Punin auf. Unterwegs suchte Darwolf den Rat der beiden Geweihten in seiner Gesellschaft. Die Veränderungen durch das dritte Zeichen machten ihm zu schaffen. Weder die weisen Worte Jespers noch Shuras ermutigende Botschaften konnten daran etwas ändern. Die Tage vor den Festlichkeiten war Punin im hellen Aufruhr um die Vorbereitungen. Jesper bedankte sich nochmals und verabschiedete sich, nachdem Darwolf ihn persönlich zum Praiostempel geleitete.

Auch für Prutz war die Reise nach Punin besonders interessant, da er bei einem gildenübergreifenden Konzil als Zeuge zu der ausgehenden Bedrohung von Borbarad in der Puniner Akademie der hohen Magie sprechen sollte. Auch die anderen begleiteten den Magister. Nach einiger Überredungskunst war es ihnen neben Prutz gestattet, der Versammlung beizuwohnen. Schnell wurde ihnen klar, dass die Gespräche über magietheoretische Ansätze einen Großteil der Versammlung in ihren Bann zog und es entgegen der Erwartungen zu keinen konkreten Planungen kam. Die Mitglieder diskutierten hitzig über den Ursprung der borbaradianischen Zauber und deren Wirkung. An den folgenden Tagen wurde Prutz nur noch von Darwolf begleitet. Shura beschäftigte sich im Tempel der Rondra, Binnsbart zog sich wie immer zurück, da er die Ignoranz und Arroganz der Magier nicht mehr ertrug und Lysha bat Darwolf um Erlaubnis, nach Menzheim zu reisen, um dort nach dem Rechten zu sehen. Sedef ließ sich von Shura in der Art des rondrianischen Kampfes unterrichten.

Auf dem Konzil drehte sich weiterhin alles um die Theorie. Der Zeugenbericht von Prutz wurde gehört und fachte weitere theoretische Diskussionen an, was die Abreise der schwarzen Gilde zur Folge hatte. Letztlich führte das Treffen zu keinem konkreten Ziel und man beschloss, weiter zu forschen.

Darwolf wurde von dem Rondratempel gerufen, um jemanden im rondrianischen Kampf zu unterweisen. Verblüfft stellte er fest, dass es sich beim Schüler um Sedef handelte. Bald erkannte Darwolf, dass Sedef unter falschen Voraussetzungen einen Lehrer sucht. Mit seiner Hilfe konnte Sedef einen Fechtlehrer finden, der sich bereit erklärte, dem Gaukler die Grundlagen beizubringen.

Die Feierlichkeiten zum Tag des heiligen Gilborn begannen. Bis auf Binnsbart nahmen alle Helden an dem Büßermarsch teil. Eine Prozession im Büßergewand auf dem Weg zum Praiostempel. Die Teilnehmer trugen Kerzen als Symbol für das Licht des Herrn Praios. Die Veranstaltung gipfelte in der Predigt von Amando Laconda da Vanya. Hinter den Helden unterbrach ein Mann die Messe und prangerte die Helden als Diener des Namenlosen an. Zum Beweis deutete er auf Binnsbarts Augenbinde, Sedefs silberne Hand und Darwolfs sich ausbreitendes Schuppenkleid. Der Großinquisitor unterband den Tumult kurzer Hand und fuhr fort. Im Anschluss machte sich die Gruppe schnell davon. In der Unterkunft sprach ein Botenjunge die Einladung eines wohlhabenden Gewürzhändlers namens Quendan Reo Gorbas aus, der ein Anliegen an die Gruppe heran tragen möchte. Mit einigen Bedenken sagten sie zu, ihn in Eslamsgrund zu besuchen. In der folgenden Nacht wurden sie Zeugen eines Mobs, der sich dazu erhob, dem elenden Timor-Horas den Gar aus zu machen. Nach diesem Anblick beschlossen die Helden, am nächsten Tag die Stadt zu verlassen, um der Einladung des Gewürzhändlers nachzukommen.

Zu Pferd ritten sie nach Eslamsgrund, wo sie in einem Gasthaus unterkamen. Der Gastgeber entsandte darauf eine Kutsche, um die Helden zu seinem Anwesen zu bringen. Ein warmherziges Willkommen ließ die ersten Zweifel schwinden und es wurde reichlich aufgetischt. Der Herr des Hauses freute sich offensichtlich, solch heldenhafte Gäste bewirten zu dürfen und wusste schon viel von deren Taten. Nach dem Essen brachte er sein Anliegen vor. Seine geliebte Frau wurde vor einigen Jahren durch einen Kult von Borbaradianern ermordet und nun sinnt der Witwer nach Vergeltung. Er unterhält sich mit den Helden über mögliche Verwendung seiner Mittel und ist eifrig dabei, ein Informationsnetz erstellen zu wollen. Um das neue Bündnis zu begießen entschuldigte sich der Kaufmann und holte aus seiner Schreibstube einen edlen Tropfen. Es verging einige Zeit, bis die Gruppe durch einen plötzlichen Krach aufmerksam wurde und in das Zimmer polterte. Der Gewürzhändler lag auf dem Boden, das Fenster stand offen und über die schneebedeckte Landschaft sah man finstere Gestalten flüchten. Auf dem Tisch stand die bereit gemachte Flasche, daneben eine Phiole mit einem wirksamen Gift, welche dem Getränk hinzugefügt werden sollte. Quendan Reo Gorbas war tot.

Schnellen Schrittes eilten sie den Mördern hinterher. Darwolf nahm einen Umweg und lieh sich die Kutsche. Unterwegs sammelte er seine Gefährten auf. Auch die flüchtigen Täter bedienten sich einer Kutsche und es entbrannte eine wilde Verfolgungsjagd. Rangeleien auf dem Kutschdach und turbulente Manöver verursachten, dass Darwolf von der Kutsche fiel. Ein Zauber seitens der Mörder wurde durch einen INVERCANO SPIEGELTRICK von Magister Prutz zurück geschleudert, nur damit dieser am GARDIANUM der Frau in Schwarz vergeht. Die Kutsche der Verfolger nahm im Laufe des Gefechts Schaden und verlangsamte die Fahrt. Darwolf konnte aufholen, als sie das verwaiste Gefährt vorfanden und Spuren, die in den Wald führten.

Binnsbart war es, der die Spur aufnahm und sie zum Tal der Kaiser führte. Die letzte Ruhestätte vieler Generationen von Herrschern des Mittelreichs. Die Spuren wurden unklar und so teilte sich die Gruppe auf, die einzelnen Grabmähler zu durchsuchen. Darwolf fand darauf die drei Attentäter. Zwei von ihnen stellten sich Darwolf in den Weg während die dritte einen unbekannten Zauber an einer großen Sphäre vorbereitete. Zwei schnelle Hiebe verletzten den Ritter oberflächlich, als seine Freunde zu Hilfe kamen. Das Gift auf den Klingen entfaltete bereits seine Wirkung und ließ den Körper Darwolfs teilweise erstarren. Auf einen Ruf der Magierin sprangen die anderen beiden in die gläserne Kugel und diese verschwand in einem Dickicht aus grauem Nebel. Ein Sog ging von dem Portal in den Limbus aus, der den nahezu bewegungsunfähigen Darwolf verschlang. Die anderen sprangen hinterher, um ihren Kameraden zu retten und wurden vom grauen Wabern zwischen den Sphären verschluckt.

Langsam kamen die Helden zu sich. Sie lagen in einem fremden Raum, ihre Ausrüstung wurde entfernt und die Verletzungen wurden versorgt. Ohne Zweifel befanden sie sich in der Gewalt der Attentäter. Eine von ihnen begrüßte die unwilligen Reisenden und stellte sich als Adaque vor. Sie bat darum, ruhig zu bleiben und rief ihren Herrn.

Kurz darauf kehrte sie zurück und ihr Meister folgte in den Raum. In edle Roben gehüllt setzte sich der Mann mit dem regenbogenfarbenem Haar auf einen Stuhl. An seiner Seite eine Achaz, deren rechte Hand nicht von Schuppen sondern von menschlicher Haut bedeckt war. Der Convocatius Primus der schwarzen Gilde, Salpikon Savertin, Spektabilität der Schule der variablen Formen zu Mirham stellte sich vor. Er klärte die Helden auf, dass ihr Gastgeber in Eslamsgrund selbst ein Borbaradianer war, der seine eigene Frau zu Ehren des Dämonenmeisters opferte und plante, die Gezeichneten zu vergiften. Die Attentäter hatte er geschickt, um dem Diener Borbarads ein Ende zu bereiten. Die Anwesenheit der Helden war nicht vorgesehen und unglückliche Umstände führten dazu, dass sie aus dem Limbus gerettet werden mussten.

Da sie nun hier sind, konnte Savertin ihnen das Angebot unterbreiten, sich seinem Vorhaben anzuschließen, Borbarad aufzuhalten. Innerhalb der schwarzen Gilde existiert der Geheimbund der Schatten, eine Elitetruppe von Magiern und anderen Talenten, die dem Convocatius Primus der schwarzen Gilde direkt unterstellt sind. Ihr Ziel ist es, Verbündete des Bethaniers zu identifizieren und ihren Verbindungen zu folgen, damit hochrangige Mitglieder entlarvt werden können. Dies soll den Aufenthaltsort Borbarads enthüllen, um ihm das Handwerk zu legen. Die Helden zogen sich für Absprachen zurück und diskutierten. Mit der schwarzen Gilde zu arbeiten würde bedeuten, hinterhältige Methoden zu verwenden. Die aussichtslose Situation und die fehlenden Spuren zu Borbarad bewegten sie schließlich zur Einwilligung. Ihnen wurde auch versichert, dass ihre Reittiere in Eslamsgrund bis zur Vollendung der Mission versorgt werden. Savertin hieß sie willkommen im Bund der Schatten und bei der Operation Erntefestmassaker.

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Die Helden nutzten den Rest des Tages, sich auszuruhen. Am nächsten Morgen wurden sie früh von Adaque geweckt, die sich bereit erklärte, die Neulinge herumzuführen. Nacheinander wurden sie den Mitgliedern vorgestellt. Darunter waren der lahme Kurilian, Tirito, Deveron, Yasine und die Assistentin des Convocatius Primus, die Echsenfrau Tziktzal mit der Menschenhand. Diese begrüßte Darwolf mit Worten auf einer fremden Sprache, die er wundersamer Weise verstand. Sie lauteten: „Ich grüße dich, großer Zermalmer“. Gemeinsam mit Prutz als provisorischen Übersetzer befragten sie Savertins Assistentin zu den Leviathanim und ihrer Kultur. Als Wächter der alten Echsenreiche hielten sie Wache. Als mächtige Kämpfer entfesseln sie gegenüber einem würdigen Gegner ihre gesamte Macht und erweisen diesem so die Ehre.

Adaque stellte ihnen zusätzlich noch ihren Weggefährten den Funkeldrachen Ferugian vor. Der kleine temperamentvolle Drache mit den Libellenflügeln flog wild durch den Raum und machte keinen Hehl aus seiner vielleicht ungesunden Kekssucht, die fleißig von Shura geschürt wurde. Adaque erwähnte noch weitere Mitglieder, die jedoch zur Zeit auf Mission waren.

Sie befanden sich in den Hallen der Schule der variablen Formen zu Mirham. Spezielle Räumlichkeiten werden den Mitgliedern vom Bund der Schatten zur Verfügung gestellt. Als allgemeiner Treffpunkt und Ort zum Ausspannen dient die Mohakahöhle. Hier wird ein den Helden köstliches, aber bisher unbekanntes Getränk ausgeschänkt wird. Sie nannten es Kakao und gaben einen Schuss Boronwein zur Veredelung hinzu. Räumlichkeiten zur Kampferprobung und körperlichen Ertüchtigung werden auch zur Verfügung gestellt. In der Krypta fanden die Besprechungen und Auftragserteilungen statt. Dahinter befand sich der Ausgang auf das Gelände der Akademie, welcher durch zwei magische Wächter aus Eis behütet wurde. Der schlagartige Temperaturanstieg im Freien machte besonders Darwolf zu schaffen. Trotz der eigentlich kalten Jahreszeit herrschen im tiefen Süden Aventuriens besonders heiße Winde. Der Hof und die üppigen Gärten der Akademie sind von hohen Mauern umgeben, die an den Eckpunkten von Türmen unterbrochen werden. Dort lebten die anderen Magister und Adepten.

Adaque forderte die Gruppe auf, als erstes mit ihr an den Kursen zur Kampfausbildung teilzunehmen. Nacheinander rief sie die Kontrahenten auf, um zu zeigen, was sie im Kampf leisten können. Adaques eigenartige Kampftechnik brachte sie doch aus der Fassung. Ihre Arme schützte sie mit einem starken ARMATRUTZ und ging mit bloßen Händen auf ihre bewaffneten Gegner los. Shura wurde bei ihrem Stolz gepackt und versuchte es immer wieder, doch landete wiederholt auf dem Boden. Auch Sedef wurde von den Beinen gefegt. Einzig Darwolf vermochte, Adaques Deckung zu durchbrechen, in dem er seinen großen Zweihänder mit einer Hand an der Unschärfte der Klinge packte und Adaque mit seinem unerwarteten Manöver zurück schleuderte. Nachdem sie sich ein Bild machte, ludt Adaque die Gruppe ein, an ihren täglichen Übungsstunden diese Technik namens Hruruzat zu erlernen. In der Mohakahöhle trafen sie sich abends auf einige anregende Unterhaltungen. Shura versuchte vorsichtig, Adaque auf sich aufmerksam zu machen und Darwolf führte mit Kurilian eine überraschende Unterhaltung über den Glauben. Der Schwarzmagier verdutzte die Helden mit der Ansicht, dass die Götter seiner Meinung nach nicht alles lenkende Überwesen sein sollten. Vielmehr dienen sie den Sterblichen als Wegbegleiter, als Stütze bei schweren Aufgaben und als weise Berater. Darwolf äußerte den Wunsch, mit Hilfe des Wissens der Akademie mehr über die Leviathanim zu lernen und so beauftragte sie eine Adepta damit, eine Auswahl an Wissen zusammenzustellen.

Savertin ließ die Schatten zu einer Besprechung antreten. Es gibt Berichte von einem Kusliker Seesöldner, der zuverlässigen Quellen nach mit den Dienern Borbarads Kontakt sucht, um sich ihnen anzuschließen. Es ist bekannt, dass dieser Perdido Dorkstein an einer Jagdgesellschaft teilnimmt und der Kontakt sich vermutlich unter den anderen Mitgliedern verbirgt. Der Auftrag lautet, die Jagdgesellschaft unter falschem Namen zu infiltrieren und herauszufinden, wer den Söldner iniziieren soll. Diese Person soll anschließend zum weiteren Verhör gefangen genommen werden. Savertin betonte, dass es von äußerster Wichtigkeit sei, mehr über die Ränge der Borbaradianer zu erfahren. Es geht hierbei nicht um eine Tötungsmission. Dorkstein sei unwichtig.

Die Helden machten sich Gedanken über ihre Tarnidentitäten und bedienten sich an der Garderobe der Schatten für entsprechende Kleidung. Prutz verstieß schweren Herzen gegen den Codex Albyricus und entledigte sich seiner Magierrobe. Adaque reichte ihm ein spezielles Elexier, dass das Gildensiegel auf seiner Hand verbergen würde. Sedef gab sich als thulamidischer Kaufmann und Darwolf und Shura als dessen Söldner und Leibwache. Nachdem alle bereit waren, stand die Abreise an. Diese sollte mit einer der beiden Sphären für Limbusreisen überwunden werden. Adaque erklärte, dass dies die sogenannten durthanischen Sphären waren. Eine Leihgabe der Akademie zu Punin. Ein geübter Magier ist in der Lage, diese durch den Limbus zu steuern, um weite Reisen zu überbrücken. Der Haken ist, sobald sie zweimal hintereinander benutzt wurden, kann man sie erst nach einer Woche Wartezeit erneut in den Limbus lenken.

Besorgt stiegen sie mit Adaque und Yasine in die Sphäre. Yasine konzentrierte ihre Kraft und sie verschwanden im Limbus. Das beängstigende graue Wabern umgab sie und es herrschte totale Stille. So sehr sie versuchten, mit einander zu sprechen, es kam kein Ton über ihre Lippen. Vorbei an schemenhaften Gebilden, die Rätsel aufwarfen kamen sie voran. Langsam aber stetig schwebte scheinbar ein Loch im Raum durch die Sphäre. Adaque gab erschrocken eine stumme Warnung und alle drückten sich an die Seiten. Sedef verlor den Halt und Darwolf konnte ihn nicht mehr rechtzeitig greifen. So wurde er eingesaugt und tauchte einen Augenblick später wieder auf. Auch Prutz schien der lebensfeindliche Raum nicht zu bekommen. Ein fremder Einfluss ergriff seinen Geist. Sie verließen den Limbus und fanden sich in einem Wald wieder. Prutz feierte nach seiner eigenen Aussage seine Feier und schien in einen Rausch zu verfallen. Wie von Sinnen rannte er lebenstoll davon. Kurzerhand beschlossen sie, den Spuren des wild gewordenen Magisters unter Binnsbarts Führung zu folgen, während Darwolf, Yasine und Adaque sich schon einmal der Jagdgesellschaft nicht weit von hier anschließen würden. Sie vereinbarten einen Treffpunkt, Yasine ließ die Kugel durch einen Zauber unsichtbar werden und so teilten sich die Wege.

Die Spuren des Magisters führten zu einem See, in dem sie ihn nackt badend fanden. Anzeichen von Besessenheit machten Shura misstrauisch. Im Gespräch stellte sich heraus, dass Prutz nicht mehr Herr seines Körpers ist und eine verlorene, umher irrende Seele aus dem Limbus beherbergte, die es in vollen Zügen genießen wollte, wieder unter den Lebenden zu wandeln. Nach einigen Anläufen konnten sie den entführten Körper von Prutz ergreifen und Shura trieb den Geist mit Hilfe eines Gebets aus. Sie trockneten den nassen Mann ab und gingen zum Treffpunkt.

Die andere Gruppe machte währenddessen erste Bekanntschaft mit der Gesellschaft. Als adelige Dame verkleidet nahm Adaque teil an den belanglosen Gesprächen und Darwolf musterte stumm die Anwesenden. Perdido Dorkstein war leicht zu erkennen und schien ebenso Ausschau zu halten. Eine Hesindegeweihte begleitete die edlen Herrschaften. Prutz und seine Retter kamen hinzu und entschuldigten ihre Verspätung. Die Jagd begann und es wurden einige prächtige Tiere erlegt, sehr zum Leidwesen von Binnsbart. Beinahe entdeckte einer der Jäger die getarnte durthanische Sphäre, auf der sich etwas Laub sammelte. Panisch lenkten die Helden dessen Aufmerksamkeit bald ab. Gemeinsam reisten sie eine Weile bis sie an einer Mühle Rast machten. Prutz wollte sich ein kleines Abenteuer mit einer Dame im Heu erlauben, traf dabei jedoch auf die Hesindegeweihte, die ihn zur Rede stellte. Sie konnte seine astrale Kraft wahrnehmen und unterstellte dem getarnten Gildenmagier, ein Diener Borbarads zu sein. Nach einigen hartnäckigen Versuchen, ihn zu entlarven ließ sie von ihm ab, aber nicht ohne zu drohen, ihn weiter im Auge zu behalten.

Mindestens genauso aufmerksam beobachtete die Gruppe Dorkstein. Der Söldner sprach mit einigen Leuten, darunter ein Mann aus Brabak, der sich im Stillen mit ihm unterhielt, aber nach genauerem Hinhören nicht der gesuchte Kontaktmann zu sein schien. Zum frühen Abend machte sich Dorkstein auf nach Kuslik und mit einigem Abstand folgten die Helden ihm. Er ritt direkt zur Unterkunft der kusliker Seesöldner, wo er auf den Stufen zum Eingang von einem Kameraden auf Besuch hingewiesen wurde. Der Gast ließ als Zeichen einen Anhänger überbringen, der von den Helden eindeutig als das vereinbarte Zeichen des Dämonenmeisters erkannt wurde.

Schwierig war nun, näheres zu erfahren. Der Besuch würde im Obergeschoss empfangen werden und das Gebäude wird gut von erfahrenen Kämpfern bewacht. Ein Fall für Sedef. Die Fassade betrachtend fand er einen Weg nach oben und gelangte in den Nebenraum, wo er das Gespräch zwischen Dorkstein und einer Azaril Scharlachkraut belauschen konnte. Es handelte sich dabei um die Elfe, die bereits bei den Vorfällen um die Verschleierung der Orakelsprüche zur Ernennung vom Boten des Lichts beteiligt war.

Wie erwartet verführte sie den Söldner mit der Aussicht auf Macht und Selbstbestimmung und er Lossagung von den Göttern. Bevor er einwilligen konnte, schlug Azaril Alarm, denn sie bemerkte Sedef. Nun überschlugen sich die Ereignisse. Die Wachen hörten den Ruf und eilten herbei. Azaril Scharlachkraut belegte zwei von ihnen mit einem KARNIFILO RASEREI und hetzte sie auf Sedef. Die Elfe verwandelte sich in eine Eule und ihre Kleider fielen zu Boden. Sie selbst flatterte in die Nacht. Sedef hechtete aus dem Fenster, verfolgt von den rasenden Wachen.

Die anderen eilten zu Hilfe und bekämpften die Söldner. Sedef nutzte sein heimlich erworbenes Gift und nahm einem der Gegner das Leben. Darwolf stellte sich einem der verzauberten Gegner und sah keine Möglichkeit, diesen ohne Gewalt aufzuhalten, wodurch er den Kämpfer nach einem harten Kampf niederstreckte.

Sie versammelten sich in einiger Entfernung und besprachen die Ereignisse. Adaque hielt Sedef eine Standpauke, da er die Habe von der Elfe liegen ließ. Darunter könnten sich nützliche Informationen verbergen. Sie waren sich bewusst, dass es nun um einiges schwieriger wird, in den Stützpunkt der Söldner einzubrechen. Außerdem hat Perdido Dorkstein vielleicht die Habe seines Gastes sichergestellt. Sie planten, dass Sedef erneut einen Einbruch wagte und Darwolf unten in der Nähe verharrte. Der Rest sollte sich zum Stadttor begeben, damit eine schnelle Flucht zur Sphäre gewährleistet ist. Sedef nahm seinen Mut zusammen, und stieg erneut ein.

Währenddessen suchte Prutz ein wenig Erheiterung und fand sich in einer Taverne ein. Der Rest wartete wie vereinbart am Stadttor. Darwolf hielt unten Ausschau nach einem Zeichen und war bereit, die Söldner zur Ablenkung in einen schweren Kampf zu verwickeln.

Der Gaukler streifte durch die Gänge. Immer wieder musste er schnell eine verschlossene Tür öffnen, um den Patroullien zu entgehen. Durch den vorherigen Alarm wurden auch in der tiefen Nacht noch alle Gänge hell erleuchtet. Wie befürchtet konnte er den Besitz der Elfe nicht dort finden, wo sie zurückgelassen wurde, also ging er nun auf die Suche nach Dorksteins Zimmer. Als ihm in einem denkbar ungünstigen Moment eine Wache entgegen kam, versteckte sich Sedef hinter der nächsten Tür und fand sich im Abort wieder, den der Söldner als Ziel hatte. Von den Schatten erhielt er auf eigenen Wunsch einen speziellen Dolch, der nachdem Eindringen in die Wunde abgebrochen wird, um das Gift im Inneren der Klinge freizusetzen. Er wartete auf den richtigen Moment, stürzte sich auf den Söldner, der den Hinterhalt jedoch rechtzeitig bemerkte, aber den Angriff nicht abfangen konnte. Einen Moment des Schreckens blickten sich beide an, doch Sedefs Vorhaben scheiterte. Der Söldner war zur Wache gerüstet und die Klinge zerschellte an dessen Brustpanzer. Hilflos wurde Sedef niedergeschlagen und gefangen genommen.

Shura war es, die sich nach längerer Zeit als erstes sorgte. Sie suchte Darwolf auf seinem Spähposten auf, der auch nichts von seinem Kameraden hörte. Sie trafen sich mit den anderen und Adaque versuchte mittels Hellsichtsmagie den vermissten Einbrecher zu finden, hatte aber keinen Erfolg. Prutz wurde ausfindig gemacht, der mittlerweile gut angetrunken vor einem Becher Wein saß. Ein KLARUM PURUM machte seinen Geist wieder munter und sie überlegten lange, was sie tun könnten, ohne Sedef zu gefährden. Im Morgengrauen traf Darwolf den Entschluss, dass er in seiner Deckidentität nach ihm fragen würde. Die anderen zogen sich zurück und verließen die Stadt.

Der Ritter kam sprach als Söldner getarnt vor. Sein ehemaliger Auftraggeber hätte ihn um seinen Sold betrogen und sei verschwunden. Da er Teil der Jagdgesellschaft war, möchte sich Darwolf nun bei Perdido Dorkstein über dessen Verbleib erkundigen. Die Wachen riefen ihren Kameraden, der Darwolf mit Freuden empfing und in den Kerker führte. Er erklärte, dass Sedef einbrach und einen Söldnerbruder feige mit Gift ermordete und bei einem zweiten beim Versuch scheiterte. Darwolf stand vor der Zelle. Sedef hing an die Wand gekettet. Seine Brust überströmt mit Blut aus dem tiefen Schnitt in seiner Kehle. Die mondsilberne Hand wurde abgeschnitten. Nach brutaler Folter hatte Dorkstein den vierten Gezeichneten getötet. Daneben lag Sedefs Ausrüstung mit der Hand Bastrabuns. Außerdem lag Azaril Scharlachkrauts Tasche und Kleidung daneben.

Dorkstein spottete, zog sein Schwert und stürzte sich auf Darwolf, dessen List durchschaut war. Sie tauschten einige Hiebe aus und Dorkstein machte weiter Scherze über den gefangenen Sedef. Die unbändige Wut griff nach Darwolf und er entfesselte das kühne Tier mit dem Krötensinn. Dorkstein wurde bei dem Anblick eines Leviathan ganz anders und erwehrte sich nur noch mangelhaft der mächtigen Schwertstreiche. Die Angst übermannte ihn und er wandte sich zur Flucht. Ein schneller Schnitt verhinderte dies und Dorkstein verlor ein Bein. Dies genügte und er hauchte sein Leben aus. Darwolf ließ sich ganz von den Instinkten des kühnen Tiers treiben und labte sich am Blut seines Gegners, worauf die Verletzungen des Ritters schwanden. Er nahm seine menschliche Gestalt an und fand sich im Blute seines Feindes wieder. Niedergeschlagen löste er Sedefs Ketten und nahm seinen Freund eingewickelt im blutdurchtränkten Wappenrock zusammen mit dessen Bündel und dem der Wanderelfe mit sich und lieh sich im Hof ein Pferd vom Stalljungen. Als die Wachen ihn ansprachen, log er, dass er es eilig hatte nach dem Gespräch mit Dorkstein und deutete auf das menschengroße Bündel. Die Wachen nickten verstehend und verabschiedeten sich mit den Worten „einer muss immer bezahlen“. Darwolf stimmte dem zu und begab sich zum Treffpunkt.

Der Tod des Freundes wurde beklagt. Fassungslos nahmen sie den Leichnam mit sich zurück nach Mirham. Savertin wurde in einem kurzen Bericht informiert. Die Gruppe teilte mit, dass Sedef entsprechend seiner Taten die letzte Ruhe in Punin finden sollte. Man versicherte ihnen, die nötigen Vorkehrungen zu treffen, damit sein Körper nach Erfüllung der Mission dorthin überstellt werden kann. Die Gruppe wurde entlassen und jeder zog sich in Trauer zurück.

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Zusammenfassung

Der Tod ihres Freundes beschäftigte sie sehr. Einige Tage sahen sie sich nur beim Aufstehen und dann erst zum Schlafen gehen. Sie alle machten sich ihre eigenen Vorwürfe. In der Mohakahöhle wurde zu Ehren Sedefs und eines weiteren gefallenen Schattens (←- SL TODO) eine Flasche Balihoer Bärentod geleert. Shura verwahrte die hinterlassene Habe von Sedef und nahm sich ein kleines Andenken heraus. Auch die mondsilberne Hand behütete sie. Die erbeutete Tasche von Azaril Scharlachkraut wurde von den Schatten genau untersucht.

Shura, Binnsbart, Prutz und Darwolf trafen sich zu einem Gespräch, wie es nun weitergehen soll. Das vierte Zeichen ist im Kampf gegen Borbarad zu wertvoll, um es nicht zu nutzen. Sobald sich ein neuer Träger offenbaren sollte, müsse dieser dazu bewegt werden, sich den anderen anzuschließen. Zu ihrer Überraschung kam die Nachricht über einen Besucher, der zu ihnen wollte.

Im Garten trafen sie auf einen reisenden Geweihten der Zzah. Er wurde von Tziktzal gerufen, um einem Zermalmer beizustehen. Der junge Mann stellte sich als Ysfadir vor und wunderte sich, dass er den legendären Kämpfer nicht sehen konnte. Darwolf misstraute dem plötzlichen Auftauchen sehr und versicherte sich bei der echsischen Assistentin des Convocatio Primus. Er gab sich als der Träger des dritten Zeichens bekannt, was den Geweihten verwunderte.

Tziktzal reiste weit in den Süden, wo Ysfadir seit Jahren in der Gemeinschaft der Achaz lebte und sich im Dienste der jungen Göttin befand, aber die Wege der Achaz für ihre Verehrung nutzte. Seit jeher gehört es zu den Pflichten seiner Zunft, die Leviathanim nach ihren Kämpfen zu besänftigen. Darwolf schmeckte diese ungewollte Hilfestellung nicht. Shura und Ysfadir verstanden sich hingegen sehr gut. Der ulkige Geweihte wirkte aufgrund seiner langen Zeit bei den Echsen sehr weltfremd und war durch den vollen Namen Darwolfs sehr verwirrt. Er nannte ihn fortan Baron.

Der Ritter suchte nach einer Möglichkeit, die Bestie in seinem Inneren kennenzulernen, um herauszufinden, ob diese versteckte Absichten hat. So beschlossen die beiden Geweihten, Darwolf in Meditation zu versetzen, wie es bei den Geweihten der Götter Brauch ist. Den Anweisungen der beiden folgend konzentrierte sich Darwolf, aber schaffte es einfach nicht, die nötige Ruhe zu erreichen. Plötzlich jedoch fanden sie sich in einer Vision wieder. Darwolf hielt die Augen geschlossen, um sich zu konzentrieren. Er realisierte nicht, dass sie bereits Erfolg hatten. Ein Leviathan machte sich kampfbereit und stürmte auf sie zu. Erst als er direkt vor ihnen stand, reagierte er auf die Rufe der beiden Geweihten, doch da stach der Gegner bereits mit seinem Speer zu und sie fanden sich in den Gärten der Akademie wieder. Sie wollten es zu einem anderen Zeitpunkt erneut versuchen.

Ysfadir verbrachte seine Zeit in den Gärten und kümmerte sich eifrig um die Pflanzen. Es bereitete ihm Freude, diese Vielfalt des Lebens zu betrachten. Shura lenkte sich durch das heitere Wesen des Mannes ab. Darwolf hingegen zog es in die Krypta, wo der gefallene Sedef aufgebahrt lag.

Zum Abend wollten die beiden Geweihten einen neuen Versuch starten. Ysfadir begab sich auf die Suche nach dem Baron und durchkämmte dazu die Quartiere. Schlussendlich klopfte er sogar an die Tür der Krypta und ging hinein. Er fand die gesuchte Person und setzte gerade an, sein Anliegen zu unterbreiten, als sein Blick auf den Leichnam von Sedef fiel und er ins Stocken geriet. Er sammelte sich und bat Darwolf zur nächsten Meditation. Gemeinsam trafen sie sich wieder im Garten mit Shura.

Sie schlossen die Augen und konzentrierten sich. Dieses Mal fiel es dem Ritter leichter. Alle drei gerieten in Trance. Shura fand sich in einer Vision wieder, die sie schon öfter im Schlaf erlebte. Sie war allein, an ihrem Körper trug sie einzelne Gegenstände, die mit ihren Gefährten in Verbindung zu bringen sind. Früher trug sie Sedefs Schuhe doch nun ist sie barfuß. Vor ihr baut sich die mächtige Gestalt eines rot-schwarzen Drachen auf. Wie in ihren vorherigen Träumen attackiert sie den Drachen, doch dieser ist mächtig. Nach und nach eilen ihre Symbole der Zeichen zu Hilfe, doch nachdem die mondsilberne Hand sie rettete, konnte sie sich nicht mehr verteidigen und unterlag.

Ysfadir fand sich nun auch in der Vision wieder. Der Drache war fort, aber Shura lag schwer verwundet am Boden. Darwolf fand sich in der Arena des N'Churr wieder. Ysfadir kümmerte sich um die verwundete Geweihte und der Baron traf den Blick des Leviathan. Dieser wollte nur antworten, während sie kämpften, also zog Darwolf blank und wiederholte das Gefecht von damals. Der Leviathan forderte ihn auf, all seine Kraft zu nutzen, doch weigerte sich Darwolf einzugestehen, dass seine eigene Kraft nicht ausreichen würde. Der Leviathan verriet ihm, dass Darwolf N'Churr zuteil wurde und die Gestalt des Leviathan nur seine innere Stärke freisetzen würde. Die Vision endete und die Blessuren des Kampfes schlugen auch in der Realität durch. Shuras Zustand verbesserte sich nur leicht. In der Vision nahm sie einige tödliche Treffer hin und ihr Körper musste nun unter den Folgen leiden. Ysfadir peppelte sie auf.

Nachdem alle versorgt waren unterhielt sich der Ritter mit dem Zzahgeweihten über das Geschehene. Shura gab eine Erklärung zu ihrem Traum ab. Seit Dragenfeld schon hatte sie immer wieder im Traum gegen den Drachen gekämpft. Jedes Mal wenn sich eins der Zeichen offenbarte, kam stand dieses ihr im Traum bei und setzte den Kampf weiter fort. Jedes Mal endete der Kampf mit ihrer Niederlage. Am nächsten Tag unterhielten sie sich in der Gruppe weiter über das Thema, wurden jedoch vom Appell des Convocatio Primus unterbrochen.

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Zusammenfassung

Die Habseligkeiten von Azaril Scharlachkraut wurden nun vollständig untersucht. Sie trug eine Liste mit verschiedenen Edelsteinen bei sich, die für ein unbekanntes Ritual benötigt werden. Steine dieser Art und Qualität sind selten und daher nur bei den besten Gemmenschleifern zu erhalten. Die Hinweise deuteten auf Fasar als möglichen Kaufort. Es galt herauszufinden, wer die Edelsteine anfertigt und ob diese schon abgeholt wurden. Wenn ja, von wem? Bei der Gelegenheit bot es sich gleich an, die Spektabilität Thomeg Atherion der Akademie der geistigen Kraft zum bevorstehenden Consilium Sinistrae einzuladen und ihm anzubieten, mit Hilfe der durthanischen Sphäre nach Mirham zu reisen.

Die Reise durch den Limbus sorgte die Helden. Bei dem letzten Ausflug wurden sie nicht nur schwer mitgenommen, sie hatten auch einen Freund auf der Mission verloren. Die grauen Weiten umschlossen sie. In einiger Entfernung durchstreifte ein dämonischer Tsant den Raum. Später schwebten sie entlang eines langen Gebildes. Die Sphäre landete direkt im Inneren der Magierakademie in der Kammer für einen Sphärentunnel. Die Spektabilität wird mittels eines Adepten informiert und bittet sogleich zur Audienz. Der stattliche Thomeg Atherion begrüßte die Besucher. Prutz kam auf seinen Reisen bereits früher hierher und lernte den Magier bereits kennen. Er ist bekennender Gegner der borbaradianischen Bewegung. Bei seiner Machtergreifung als Spektabilität war er es, der Liscom von Fasar zusammen mit seinen Schülern und Gleichgesinnten verbannte. er nahm die Einladung zur Kenntnis und willigte ein, nach Erfüllng des Auftrags mit der durthanischen Sphäre nach Mirham zu kommen.

Nach Ende des Gesprächs machten sie sich auf die Suche. Shura fragte einen vorbei laufenden Magister, wo man denn hier Edelsteine kaufen könnte. Dieser lachte herzhaft aufgrund der Frage. Shura verlor die Beherrschung und packte den Mann am Kragen. Unbeeindruckt legte er den Zauber SCHWARZER SCHRECKEN auf die Amazone, die erschüttert von der überkommenden Panik von ihm abließ und sich aufs Tiefste ihres Herzens vor der dunklen Magierrobe des Magisters fürchtete. Er drohte mit Konsequenzen, da Shuras Angriff gegen den Codex Albydicus verstieß. Eine schnelle Entschuldigung von Darwolf bewegte den Magister, davon abzusehen und er ging. Bald verlor der Zauber seine Wirkung und Shura musste sich gedemütigt die gebündelte Standpauke von Darwolf und Prutz anhören.

Der Weg führte sie in das Edelsteinbergwerk von Fasar. Was hier zutage gefördert wird ist anderen ein Leben wert. Sie teilten sich auf und fragten mehrere Anlaufstellen. Die Schleifer verwiesen an zwei verschiedene Zwischenhändler. Darwolf, Ysfadir und Binnsbart befragten einen betuchten Herrn, der offensichtlich etwas wusste, aber auf das phexische Geschäftsgeheimnis verwies. Als er sich auch nach mehrmaligem Bitten nicht überzeugen ließ, wandten die beiden sich zum gehen. Vor dem Stand baute sich eine Gruppe Söldner auf, die Kund gaben, den Händler im Auftrag der Konkurrenz umzubringen. Zwei Reiter mit Speeren stellten sich gegen Darwolf und eine Reihe Bogenschützen nahm Maß. Der erste Hieb des Ritters holte einen aus dem Sattel. Der zweite landete selber einen guten Treffer, bevor auch er unterlag. Binnsbart bedachte die Bogenschützen mit einem BÖSEN BLICK, weshalb diese Reißaus nahmen. Dankbar gegenüber seinen Rettern bat der Händler Phex um Vergebung und verwies an ein Handelshaus am Marktplatz, das eine solche Bestellung bearbeitete.

Wieder vereint sahen sie sich am Marktplatz um und fanden das Gebäude. Obwohl noch schwerer Betrieb herrschte, war das Haus geschlossen. Niemand der umliegenden Verkäufer wusste, warum heute geschlossen war. Sie warteten die Nacht ab, doch am nächsten Tag war weiterhin geschlossen. Sie steckten die Köpfe zusammen und beschlossen die Beauftragung der hiesigen Einbrecher und Diebe, auch wenn dies den ehrbaren Leuten missfiel. Es war nicht leicht, doch fanden sie die Männer und Frauen des phexischen Handwerks. Das Handelshaus stand unter deren Schutz, doch als die Helden versicherten, nur nach Schriftstücken, aber nicht nach Diebesware zu suchen schlugen sie ein.

Um Mitternacht trafen sie sich am Markt und die Diebe öffneten die Tür. Sie durchsuchten das Haus und fanden Korrespondenz, die den Kauf der Edelsteine von Scharlachkrauts Liste belegten. Außerdem wurde die Übergabe der Ware in Rashdul in zwei Tagen an einen gewissen Urdo von Giesholm vereinbart. Die Händlerin war bereits mit der fertigen Ware auf dem Weg. Schnell kehrten sie zurück in die Akademie und machten sich mit dem Sphärentunnel auf. Adaque blieb zurück und bewachte die durthanische Sphäre vor neugierigen Magiern. Die Verbindung zwischen den Welten führte ähnlich der vorherigen Methode durch den Limbus, doch konnte der Ankunftsort nicht frei gewählt werden. Am anderen Ende des Tunnels lag die Pentagrammakademie zu Rashdul. Im frühen Morgen suchte Prutz den verantwortlichen Magister für die Bibliothek in der dämonologischen Fakultät auf. Das bei Abu Terfas gefundene Buch vom Leben in all seinen natürlichen und unnatürlichen Formen wurde zurück gebracht. Als Lohn forderte Prutz eine Abschrift aus dem Daimonicon, mit dem er und Karjunon Silberbraue weiter forschen könnten. Der Tausch wurde abgeschlossen.

Anschließend gingen sie hinab in die Stadt und erkundeten den Treffpunkt. Vorsichtig hielten sie bereits Ausschau, ob nicht Borbaradianer ebenfalls ihre Augen offen hielten. Darwolf legte bereits einen Plan fest und verteilte die Rollen. In allen Richtungen sollten sie den Platz beobachten. Sobald sich etwas tut, hielten sie sich bereit. Schnelle Pferde wurden geliehen, um dem unnatürlich schnellen Urdo von Giesholm nachzukommen. Sie nahmen sich eine Unterkunft und gingen weiter durch die Stadt. Darwolf stieß dabei auf den einarmigen Raffim, der für die da Merinals die Werbetrommel rührte. Erfreut über das Wiedersehen verabredeten sie sich zum gemeinsamen Abendmahl beim Wagen der Wandergaukler.

Warmherzig war das Wiedersehen. Die da Merinals tischten ordentlich auf und begrüßten ihre alten Freunde. Shira Rotlocke umarmte den Baron und auch der kürzlich aus den Fängen von Abu Terfas befreite Abbadi hatte seinen Weg zurückgefunden und freute sich über den Besuch. Darwolf nahm seine traurige Pflicht wahr und erstattete Bericht von Sedefs Tod. Die Stimmung kippte schlagartig. Abbadi, dem Sedef ein Bruder war verkraftete dies sehr schlecht. Er zog sich schnell zurück und wollte alleine sein. Die restliche Familie und auch Raffim blieben und trauerten gemeinsam mit der Gruppe. Bis in die späte Nacht tranken sie gemeinsam und erzählten sich Geschichten über den Freund, der nicht mehr unter ihnen weilt. Abbadi stapfte wütend auf sie zu und schnauzte sie an, dass er diese Art Humor nicht für angebracht hielt und schmiss die mondsilberne Hand auf den Boden. Wissend tauschten die Helden Blicke aus und sagten, dass es nicht wieder vorkommen wird. Auf dem Heimweg diskutierten sie darüber, dass die Hand womöglich Abbadi als ihren nächsten Träger auserwählte, doch Darwolf weigerte sich, einen weiteren Freund in diese missliche Lage zu bringen. Sie beschlossen, eine Nacht darüber zu schlafen.

Am nächsten Morgen erschien Abbadi erneut, diesmal noch wütender. In seinen Händen trug er die entlaufene Hand Bastrabuns. Sie setzten sich an einen Tisch und erklärten die Situation. Darwolf verlangte, ihm alles zu erzählen, bevor Abbadi vor die Wahl gestellt wird. Nach einer langen unglaublichen Geschichte griff er nach dem Zeichen und legte den Handschuh im Gedenken an seinen Bruder im Geiste an. Abbadi war nun einer von ihnen. Der Träger des vierten Zeichens.

Plötzlich verließen die Gäste als auch die Wirte das Haus. Zur Tür kam die wie immer haarscharf den Codex Albydicus erfüllende Yashima herein. Binnsbart explodierte vor Wut über ihr Auftauchen. Sie versichterte, dass seine Schwester bei bester Gesundheit ist und Yashima nur ihre Hilfe anbieten wollte. Urdo von Giesholm war auch ihr ein Dorn im Auge und sie unterstützte die Zusammenarbeit mit den Schatten. Magister Silberbraue war so freundlich, ihr diese Informationen zu geben. Als Zeichen ihrer Anerkennung überreichte sie den Helden ein Elixier, mit dem man Pferde ausdauernder machen kann. Damit wäre es ihnen ein leichtes, den Borbaradianer zu verfolgen. Allerdings führt es bei dauerhaftem Einsatz zum Tod der Tiere. Mit diesem Geschenk verabschiedete sie sich.

Der Moment der Übergabe rückte näher. Abbadi wurde in Darwolfs Plan integriert und alle bezogen Stellung. Die Pferde standen wie mit dem Verleiher vereinbart bereit. Eine Frau mit einem Trupp Söldner als Wache erschien. Bald darauf gab sich Urdo von Giesholm zu erkennen und überreichte ihr eine Kiste mit der Bezahlung. Schnellen Schrittes nahm er die Edelsteine mit und die Gruppe setzte zur Verfolgung an. Er lief aus der Stadt über die Straße Richtung Südosten Richtung Khunchom. Über Nacht schliefen die Helden abwechselnd auf den Pferderücken. Yashimas Elixier bewirkte Wunder. Weiter ging es Richtung Küste über einen Gebirgspass. Dort sahen sie auf Entfernung, wie der Gejagte die Beute an ein Schiff mit schwarz-roten Segeln übergeben wollte. Abbadi bemächtigte sich mittels der Hand Bastrabuns auf Entfernung dem Beutel voll Edelsteine. Der andere Mann stürzte sich verdutzt zurück auf sein Schiff. Prutz konnte in ihm Sulman al'Venish, den Schüler Liscoms erkennen. Beim Sturmangriff der Helden drehte dieses allerdings ab und Urdo von Giesholm blieb zurück.

Ihm blieb nichts weiter übrig als sich zum Kampf zu wappnen. Überraschend löste sich sein Schatten und stürzte Richtung Ysfadir. Darwolf stellte sich ihm in den Weg und fing sich dadurch einen schweren Treffer ein. Von Giesholm selber kreuzte die Klingen mit Shura. Die Geweihte wollte ihn diesmal nicht entkommen lassen. Ihre karmale Kraft entfaltete sich zu einer Domäne, in der nur die donnernde Löwin selber richtet und ein rondrianisches Urteil gefällt wird. Gebannt beobachteten die anderen den Kampf. Zu Pferd kämpfte Darwolf gegen den durch dämonische Einflüsse belebten Schatten und Shura gegen dessen Besitzer. Beide waren sehr schnell und wichen den Schlägen immer wieder aus. Der Schatten jedoch konnte sich auf Dauer nicht länger den Hieben des Ritters erwehren und löste sich auf. Urdo von Giesholm selber nutzte die übernatürlichen Kräfte, die ihm der Erzdämon der Rastlosigkeit zur Verfügung stellte und obsiegte nach einem harten Duell. Gegen eine Amazone zu kämpfen hinterließ auch bei ihm Spuren und so wandte er sich hastig zur Flucht. Zu Pferd setzte Darwolf ihm nach doch hatte Schwierigkeiten, ihn einzuholen. Die mondsilberne Hand warf und treffsicher zerplatzte das Bündel Edelsteine am Haupt des Paktierers und schlug ihm den Schädel ein. Abbadi rächte seinen damals vom Dharai getöteten Bruder, der von dem hinterlistigen Urdo von Giesholm in dessen Falle geriet.

Wieder konnten sie die Spur nicht zu Ende verfolgen. Das Schiff segelte unerreichbar über das Meer davon. Einzig die Gewissheit, dem Boten der Borbaradianer das Handwerk gelegt zu haben und die Übergabe verhindert zu haben tröstete. Sie reisten zurück, wo sich Abbadi von seiner Familie verabschiedete und mit den anderen durch den Sphärentunnel zurück nach Fasar kam, wo sie Thomeg Atherion einsammelten.

Auf dem Weg nach Mirham wurde die durthanische Sphäre von drei Wesen angehalten. Die dreigehörnten Wächter des Limbus versperrten den Weg. Ihre Stimmen erklangen und verlangten für die Weiterreise die Beantwortung ihrer Fragen. Thomeg Atherion trat vor und die Dämonen erkannten ihn. Er beantwortete ihre Frage und wies darauf hin, dass er das Spielchen bereits mehrfach hinter sich brachte, weshalb das Stellen weiterer Fragen vollkommene Zeitverschwendung ist. Die Dämonen waren überzeugt und ließen von ihrer Beute ab. In Mirham wurde vom Erfolg der Mission berichtet.

Anwesend

Torn0023 Riddle HIF Ushio Zetsubou

Zusammenfassung

Das Consilium Sinnistrae fand in Kürze statt. Alle Spektabilitäten der schwarzen Gilde trafen ein. Neben den bereits anwesenden Thomeg Atherion und Salpikon Savterin erschienen Demelioë Nandoniella Terbysios aus der dunklen Hallen des Geistes zu Brabak, Dirion Dirial von Zornbrecht-Lomarion von der Halle der Erleuchtung zu Al'Anfa, Menchal ak'Taran von der Gilde der Alchimie zu Mengbilla und Oswyn Puschinske von der Halle der Macht in Lowangen. Der Convocatius Priums eröffnete die Sitzung.

Als Hauptthema kristallisierte sich wie erwartet Borbarad heraus. Es wurde diskutiert, wie man mit seinem wachsenden Einfluss umzugehen hat. Savertin und Atherion sprachen sich schnell und deutlich gegen Beziehungen zu dem Dämonenmeister aus. Oswyn Puschinske und die Brabaker Spektabilität Terbysios vertraten den entgegengesetzten Standpunkt. Die Helden wurden als Zeugen hinzugezogen und berichteten von ihren bisherigen Erlebnissen sowie von den Zeichen, wobei Darwolf bei der Beschreibung recht vage sprach. Lange wurden die Helden befragt und besonders Spektabilität Terbysios zeigten ihren Missmut gegenüber den Helden und spielte deren Erzählungen runter. Als es zur Abstimmung kam, waren sie und Puschinske für ein Bündnis mit Borbarad. Die Mehrheit konnte nur aufgrund von einiger Überredungskunst Savertins und Atherions erlangt werden. Die unterliegende Partei ließ andeuten, dass sie sich dennoch nicht so voreilig von der Idee abwenden würden. Die Versammlung war beendet und die Gäste reisten ab.

Der noch leicht erboste Savertin rief nach den Schatten und erteilte einen Auftrag. In Tobrien nimmt die Aktivität von Borbaradianern zu, so wie man herausfand. Besonders ein Druide in den Wäldern im Süden Warunks schien Verbindungen zu haben. Bei seinen Besuchen in der Stadt kam es zu diversen Auffälligkeiten. Sein Name lautete (TODO für SL). Gemeinsam mit Yasine machten sie sich auf. Shura schien besonders erleichtert, endlich wieder durch den Limbus zu reisen. Bei der Ankunft war alles dunkel. Ein schnell entzündetes Licht warf Licht auf Höhlenwände, die von Spinnennetzen behangen waren. Die durthanische Sphäre selber hing auch im Netz fest. Vorsichtig sahen sie sich um. Gerade so konnten sie den Angriff einer großen Spinne abwehren und diese vertreiben. Yasine wollte sich darum kümmern, die Sphäre zu befreien, während die anderen schon mal los ziehen sollten.

Die winterliche Landschaft Tobriens weckte besonders in Prutz und Binnsbart Erinnerungen. Ysfadir dagegen fror bitterlich. Die weitere Reise nach Warunk verlief ereignislos. Dort angekommen kehrten sie in ein Gasthaus ein und hörten sich um. Der Druide wurde vor längerer Zeit zuletzt gesehen. Als lustiger Zufall wurde bemerkt, dass sich ein buckliger Mann mit skuriler Erscheinung ebenfalls über den Druiden erkundigte. Sie kauften sich Pferde und machten sich am nächsten Tag auf den Weg. Entlang der Straße wurde der bucklige immer wieder gesichtet. Prutz vermutete, dass es sich dabei um den Illusionisten Xeraan handelt, der auch Shura Grund zur Besorgnis gab. Einst verführte er zahlreiche Schwestern Kurkums auf den falschen Pfad. Aus Goldgier stachelte er sie vermeintlich im Namen Rondras an, Schätze zu rauben. Diese Amazonen verfielen den Lehren des Söldners der Niederhöllen Belhalhar.

Angestachelt dadurch beeilten sie sich und erreichten den Waldrand. Der lange Weg führte bequem weiter über die Straße, aber sie entschlossen sich für eine Abkürzung durch den Wald, die Binnsbart ermöglichte. Nach einiger Zeit erspähten sie eine Hütte zwischen den Bäumen und ein Mann, der davor Aufstellung bezog. Als sie weiter auf ihn zugingen, wies er sie an, umzukehren und schleuderte ihnen einen scharfen Wind entgegen. Darwolf und Shura kämpften sich Stück für Stück vorwärts, doch die Amazone brach kurz vor Ende kraftlos zusammen. Den Ritter bezwang der Druide doch spielend leicht und brachte seinen Körper mit seiner Druidenmagie zu wilden, unkontrollierten Bewegungen. Der Druide verschwand in seinem Haus.

Prutz konnte unterdessen die Magie bannen und ermöglichte ein Weiterkommen. Ysfadir versorgte Shura und Prutz hob auch den Zauber auf Darwolf auf. Sie sammelten sich und stürmten die Hütte, wo Abbadi mit den firnglänzenden Fingern den Dolch des Druiden mitten im Angriff abfing und verschwinden ließ. Kurz darauf hatte er ihn jedoch wieder in der Hand. Der Druide wurde verhört. Er sprach wirr und erwähnte, dass sie am 20. Ingerimm kommen. Tobrien ist schwach in seiner Stärke und stark in seiner Schwäche. Daher wird es fallen. Kurz darauf schlugen Brandpfeile in die Holzhütte ein. Rasant breiteten sich die Flammen aus und zwangen die Helden mit dem Druiden hinaus ins Freie.

Der bucklige Xeraan grinste hämisch, flankiert von Söldnern, die die Pfeile abgeschossen haben. Zwei Kinder waren auch an seiner Seite. Die Kinder wurden von ihm in den Kampf geschickt. Anfangs zögerlich kämpften die Helden gegen diese, doch stellten sie fest, dass hinter der Fassade mehr zu sein schien. Unmenschliche Stärke machten sie sich zu eigen und teilten harte Schläge aus. Shura erkannte nach ein paar kräftigen Schnitten die Fratze eines Tsant in der Brust des Jungen vor ihr. Ihr geweihter Rondrakamm vernichtete den Feind nach einigen Anläufen. Darwolf hatte hingegen größere Schwierigkeiten, da er keine Möglichkeit hatte, den Dämon im Inneren des Mädchens zu verwunden. Die Bogenschützen wurden von Binnsbart, Prutz und Ysfadir beschäftigt.

Shura wandte sich dem Illusionisten zu und forderte ihn zum Kampf. Er hörte nicht auf zu lachen und auf einmal stand er in sechsfacher Ausgabe vor der Geweihten. Es fiel ihr schwer, den richtigen Xeraan zu erkennen und verausgabte sich, doch konnte sie ihn mit einem Hieb treffen. Allmählich erlangten sie jedoch an den anderen Fronten die Oberhand. Nur Darwolf kämpfte noch verbissen gegen das Mädchen, welches mittlerweile mit dämonischen Auswüchsen nach seinem Leben trachtete. Ihre Wunden schienen in Windeseile zu verheilen. Prutz eilte zu Hilfe und steckte dem Ritter einen stärkenden Trank zu. Das Dämonenmädchen wurde mehrfach vermeintlich tödlich getroffen, doch erholte sie sich immer wieder. Am Ende konnte Darwolf knapp den Sieg im Kampf erringen. Der zu befragende Druide wurde im Gefecht von Pfeilen getroffen und erlag seinen Wunden.

Zufrieden mit der Auseinandersetzung zog Xeraan sich zurück. Es schien, als hätte er die beiden Kinder im Kampfeinsatz auf die Probe gestellt. Prutz vermutete dahinter, dass er weitaus mehr dieser fürchterlichen Experimente betrieb. Die Bindung eines Dämonen an einen sterblichen Körper. Eine Symbiose, die verhinderte, dass der Dämon ausgetrieben werden kann. Sollte es mehr davon geben, ist dies eine wahrhaft grauenhafte Vorstellung.

Auf dem Rückweg durch Warunk trafen sie Yasine, die berichtete, dass die Sphäre unter Aufsicht eines Magiers der weißen Gilde namens (TODO für SL) stand, der die Inquisition wegen dem Einsatz eines nicht genehmigten magischen Artefakts hinzu ziehen möchte. Sie warteten bis zum Einbruch der Dunkelheit, schalteten die Wachen aus und begannen die Reise. (TODO für SL) wurde darauf jedoch aufmerksam und eilte hinterher, wodurch er vom Sog in den Limbus erfasst wurde. Sie konnten ihn gerade noch rechtzeitig mit in die Sphäre retten und brachten ihn mit nach Mirham. Savertin erklärte ihn für die Dauer der Mission zum Gast der Akademie und nahm den Bericht der Helden hin.

Anwesend

Zusammenfassung

Savertin beschäftigte sich zusammen mit einigen Schatten mit der Zerstörung der Stadt Altäia im Süden. Bemerkenswert war, dass diese Stadt ein berühmtes Orakel beherbergte, welches aus den Statuen der Götter Phex, Efferd und Hesinde bestand. Magister Salman sollte eine Expedition zusammenstellen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Ebenso wurden die Helden beauftragt, sich der Suche anzuschließen. Nach einiger Vorbereitungszeit brachen sie nun nach Al'Anfa auf, um dort an Bord der Opalglanz ihre Reise in den tiefen Süden zu starten. Weitere Mitglieder waren Adaque mit Ferugian, Tirito, Adepta Nemris und Kurillian.

Die sonnige Charyptik hieß die Reisenden mit ihren klaren Gewässern und heißmn Klima willkommen. In Charypso angelegt sollte die weitere Reise geplant werden. Die Helden wurden damit beauftragt, Informationen einzuholen und einen Führer durch den Dschungel zu finden. So zogen sie also durch die von Seefahrt gezeichnete Stadt und beobachteten dabei allerlei verbrecherisches und grausames Treiben. Darwolf und Ysfadir retteten einen armen Kerl, der von drei kräftigen Seefrauen bedrängt wurde. Prutz, Shura und Binnsbart konnten am Marktplatz die Verurteilung eines Verbrechers zum Scharlachkappentanz beobachten, was Prutz veranlasste, die Geschichte des Reichsverräters Gaius Cordovan Eslam Galotta zu erzählen. Auch er erfuhr die Strafe bei der dem Verurteilten der Kopf kahl geschoren wird und anschließend mit Scharlachwurzelbrühe übergossen wird. Danach wird der Verurteilte gezwungen, auf glühenden Kohlen zu tanzen, um ihn zu erniedrigen. Man sagt, Galottas Haupt sei jeher rot geblieben. Einige Jahre nach dieser Strafe erzählte man sich, dass er für den zweiten Ogerzug und die Verwüstung Tobriens verantwortlich wäre.

Gemeinsam erfuhren sie über Altäia, dass vor ungefähr zwei Jahren jeglicher Kontakt mit der Stadt abgerissen ist, was man am Ausbleiben der Händler merkte. Die vorher gegangene Expedition der Magier von der schwarzen Gilde sei auch nicht zurückgekehrt, weshalb es niemand wagte, den Weg auf sich zu nehmen. Nur mit viel Überredungskunst seitens Prutz konnte ein Führer für den Weg gefunden werden.

Am nächsten Tag brachen sie auf und folgten der Straße durch den Dschungel. Tief im Dickicht trafen sie auf ein Haus, dessen Bewohner sich als Baron dieser Lande bezeichnete. Er hieß sie ganz im Sinne Travias willkommen und bot Unterkunft und Speißen an. Die Expedition rastete hier, doch kam es zum Eklat, bei dem Prutz beschuldigt wurde, bei einem der vielen Frauen des Baron gelegen zu haben. Hastig verließ man das Gut, um schlimmeres zu vermeiden. Einige Tage reisten sie weiter und es geschahen merkwürdige Attacken. Des nachts verschwanden immer wieder Mitglieder der Expedition, darunter auch Sklaven. Als sie am Rande einer Schlucht mit tosenden Wassern in der Tiefe rasteten, verschwand erneut eine Sklavin. Bei genauerer Suche konnte festgestellt werden, dass sie gewaltsam verschleppt wurde. Kurze Zeit später zeigte sich ein Moha, ein Waldmensch auf der anderen Seite der Schlucht und präsentierte stolz den Skalp der Sklavin. Darauf verschwand er und war nicht mehr aufzufinden. Eines Morgens herrschte große Aufregung, als Magister Salman das Verschwinden seiner Forschungsunterlagen beklagte. Er wollte schon die Expedition für gescheitert erklären und konnte nur mit Mühe vom weiteren Erfolg der Reise überzeugt werden. Die Überquerung einer langen Hängebrücke über eine Schlucht stand bevor. Darwolf ahnte nichts gutes, als er den Weg auskundschaftete. Auf der anderen Seite erschienen drei Gestalten, die mit Pfeilen auf ihn und die anderen schossen. Dem Ritter wurde ganz anders, als er sah, wie die Angreifer begannen, die Seile der Brücke zu durchtrennen. Er rannte so schnell ihn seine Füße über die Brücke trugen zurück, doch kam er nicht rechtzeitig an. Schmerzhaft prallte er samt der herabstürztenden Bretter gegen die Felswand und konnte sich nur mit Hilfe seiner Freunde wieder nach oben hangeln.

Sie diskutierten über Umwege ins Ungewisse und Magister Salman warf ein, dass dies nicht nötig wäre. Nach einigen Momenten der Selbstbeweihräucherung erschuf er mit seinen astralen Kräften eine Brücke aus purem Licht, die ihnen die Überquerung des Abgrunds ermöglichte. Wieder durch den Dschungel reisend hüteten sich die Gefährten vor den Angriffen des mysteriösen Waldmenschen, doch konnten sie den Tod des Expeditionsführers nicht vermeiden. Er schien auf seiner Flucht ergriffen und getötet worden zu sein. Verunsichert setzten sie die Reise vor, als sie kurz vor ihrem Ziel rasteten und die Magier von kleinen Pfeilen getroffen wurden. Darwolf nutzte die Fähigkeiten des kühnen Tiers und erspürte die vom Körper des Angreifers ausgehende Wärme. Mit Grangier und Schild gewappnet stürzte er sich auf ihn und so entbrannte ein Gefecht zwischen ihnen. Als der Waldmensch sich aus seinem Versteck erhob, konnten sie sehen, dass seine Haut sich der Farbe der Umgebung täuschend echt anpasste, weshalb eine Entdeckung nur schwer möglich war. Der mit dem Speer bewaffnete Mann landete einige gezielte Treffer, die dem Ritter ordentlich zusetzten. Auch er erlitt einen ordentlichen Hieb, als sich Darwolfs Gestalt in die eines Leviathans verwandelte, was den Moha sichtlich verschreckte. Er suchte sein Heil in der Flucht und krabbelte wie eine Spinne in die Baumkronen.

Die Forscher erreichten die Stadt und schlugen das Basislager auf. Eine schaurige Atmosphäre lag über der ganzen Stadt. Offenbar hat es ein verherendes Feuer gegeben, welches einen Großteil der Gebäude unbewohnbar machte. Keine Menschenseele war zu sehen und auch bei der ersten Erkundung konnte nicht einmal ein toter gefunden werden. Darwolf und Binnsbart nahmen mit ihren Zeichen große magische Kräfte war. Besonders das almadine Auge enthüllte auf der ganzen Fläche der eins prächtigen Stadt starke arkane Rückstände war. Was immer hier geschehen ist, hatte keinen natürlichen Ursprung.

Anwesend

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Immer wieder stießen sie auf große Schäden an den Häusern, doch sorgten sie sich auch um die Sicherheit der Expedition. Der spinnenartige Mann und die drei Gestalten von der Brücke lauerten auf ihre Chance. Die drei Tempel der Stadt

Anwesend

Zusammenfassung

Der Rückweg durch den Dschungel machte ohne den wütenden Moha deutlich weniger Anstrengungen. Mit dem Schiff ging es dann zurück nach Al'Anfa, wo die Gruppe einen kleinen Abstecher in den Vorort Al'Mancha machte. Dort hauste der berüchtigte Gaius Cordovan Eslam Galotta, welcher als Verräter am Mittelreich im Exil lebte. Besonders Prutz war nicht besonders erpicht darauf, den Mann zum Bündnis zu bitten, der vermeintlich für den zweiten Ogerzug und damit die Zerstörung der Bannakademie von Ysilia verantwortlich war. Das Anwesen war prächtig und entsprach genau den Vorstellungen von der Behausung eines reichen Händlers. Der Magier gab sich als ein guter Gastgeber und empfing die Helden zu Speis und Trank. Im Gespräch versuchten die Helden ihm zu entlocken, ob er vor kurzem auf Reisen im Süden war, da der Spinnenmann aus Altäia von dem bösen Rotkopf sprach. Er verneinte dies, doch verhielt er sich merkwürdig, als die Helden ihn fragten, wie lange er denn schon nicht mehr gereist ist. Er wusste nicht, ob es sich um Stunden, Tage, Monate oder Jahre handelte und geriet ins Stocken. Prutz entlarvte Galotta als Quitslinga und so wurde er attackiert. Der Kampf dauerte nicht lange, da der Antimagier sogleich mit Hilfe seines Bannteppichs einen PENTAGRAMMA SPHÄRENBANN sprach und den Dämon zurück in die Niederhöllen schickte. Der echte Galotta befand sich wohl noch weiter auf Reisen, nachdem er Altäia verwüsten ließ. Gemeinsam durchsuchten sie die Zimmer und konnten Forschungsunterlagen sicher stellen, die sowohl auf die Schöpfung der Chimäre von Altäia als auch auf die der Legion von Yaq-Monnith hindeuteten. Sie nahmen die Unterlagen mit sich, damit Prutz diese in Ruhe weiter analysieren könnte.

Zurück in der Akademie vergingen einige Tage, damit sich die Expedition von den Strapazen der Reise erholen konnte. Der Bericht an Salpikon Savertin erfolgte und führte zu dem Schluss, dass Operation Erntefestmassaker auf der Insel Andalkan gipfeln würde. Borbarad und seine Schergen verbargen sich dort für ihre nächsten Taten. Ein groß angelegter Angriff war das Ziel. Hierzu sollten die Schatten in Perricum einige Schiffe von der kaiserlichen Flotte entleihen, die sich zusammen mit der Opalglanz auf den Weg zur Insel machen sollten. Die Loyalität der Kapitäne sollte durch magische Amulette gesichert werden. Es handelte sich dabei um die Schiffe Finsterkamm, die Amboss und die schwarze Sichel.

Mit einer der durthanischen Sphären brachen sie zusammen mit Adaque auf. Die einzelnen Kapitäne waren mit einem derben Seemannshumor oder mit treuer Ergebenheit zum Mittelreich gesegnet. Die Helden überzeugten sie, sich mit Hilfe eines gefälschten Befehls auf die Jagd nach einem Schwarzmagier zu machen. Um sich vor dessen finsterer Magie zu schützen, sollten sie die Amulette zum Schutz anlegen. Mit etwas magischer Unterstützung von Adaque gelang es schließlich, die Schiffe unter Kontrolle zu bekommen. Sie verluden die durthanische Sphäre und machten sich bereit. Anschließend nahmen sie die Opalglanz in ihre kleine Flotte auf. Nun stand der Fahrt nichts mehr im Wege.

Das Perlenmeer bot wieder einmal mit einem seiner berüchtigten Stürme auf, der ohne das Abschlagen des Mastes wohl die Opalglanz versenkt hätte. Dabei entdeckte Ysfadir in einiger Entfernung ein großes Stück Treibgut, welches von den tosenden Wellen jedoch bald wieder verschlungen wurde.

Die Küste Andalkans kam in Sichtweite. Die Schiffe versetzten sich in Kampfbereitschaft und planten nach Anweisung des Convocatus Primus den Strand zu stürmen, den Unterschlupf der Borbaradianer ausfindig zu machen und den Dämonenmeister zu stellen. So würde der Feind zu wenig Zeit haben, um sich auf einen Angriff vorzubereiten. Doch als sie sich dem ruhigen Strand näherten, erhob sich aus dem Wasser eine riesige Gestalt aus Holz, die mit spinnenähnlichen Beinen über die Wellen schritt und von deren Rücken sogleich feindliche Truppen attackierten. Dies schien ein Dämon der selben Art wie damals beim Friedhof der Seeschlangen zu sein. Ein nie dagewesener Hinterhalt brach über sie herein, als sich Piratenschiffe dazu gesellten, die sowohl Menschen, Achaz, Krakonier und Dämonen in die Schlacht führten. Der Feind schlug unerbittlich zu. Die Schiffe der Schatten wurden von Enterkommandos gestürmt, während geflügelte Dämonenschlangen aus der Luft angriffen. Die Helden verteidigten sich, als Prutz zu einem PENTAGRAMMA SPHÄRENBANN anstimmte, um den Kämpfern die Gefahr einiger Dämonen zu nehmen.

Über die Wasserfläche schallte der Ruf von Perdido Dorkstein, dem Kusliker Seesöldner der Sedef getötet hatte. Der totgeglaubte Kämpfer enterte mit einem kleinen Trupp das Schiff und stellte sich Darwolf zum Duell, der dem Leviathan in sich nach gab. Dorksteins abgetrenntes Bein wurde durch das einer Ziege ersetzt und er teilte überaus starke Hiebe aus. Währenddessen bemühte sich Shura ebenfalls, die herannahenden Dämonen abzuwehren. Ysfadir wollte den Verwundeten helfen, doch blieb in dem Getümmel dafür wenig Raum. Prutz war hingegen vollkommen um die magische Abwehr besorgt, da nun auch Kampfzauber von dem Rücken der Holzspinnen auf sie nieder gingen. Die anderen Schiffe der Schatten hatten auch Schwierigkeiten, als sich zu der Holzspinne ein weiterer Dämon in Spinnengestalt erhob, der mit seinen acht Beinen nach den Schiffen trat und sie in Brand steckte.

Das Duell zwischen Dorkstein und Darwolf hielt weiter an. Als der Ritter dem paktiernden Söldner einen schweren Schlag versetzte, rief dieser mit all seinem Zorn Xafei um Hilfe an. Darauf wurden seine Gesichtszüge ein wenig verzerrt und an seiner Seite erschienen zwei Zantim, die nun gemeinsam mit ihm auf Darwolf einschlugen und ihn in Bedrängnis brachten. Durch den Leviathan getrieben trank Darwolf vom Blut seines Gegners, welches ihm zu neuen Kräften verhalf. Shura eilte zu seiner Unterstützung und schlug auf die Dämonen ein.

Magister Kalman verteidigte sich unterdessen mit seiner Magie und nutzte auch einen Zauber aus dem Testament Borbarads. Plötzlich schien er wie besessen zu sein und attacktierte seine Verbündeten. Nur Prutz konnte schlimmeres mit einem GARDIANUM verhindern. Der Angreifer schien Qualen zu leiden und schrie, als ihm plötzlich der Kopf platzte. Die Schiffe der Schatten wurden zusehends immer weiter attackiert und eins nach dem anderen sank, bis zuletzt nur noch die Opalglanz übrig war. Zhurlan T'Pelrar aus dem Bund der Schatten sprach zu seinen Verbündeten mit unwirklicher Stimme. Die Nachtseele, ein von Borbaradianern eingepflanztes Bewusstsein gab sich als Verräter zu erkennen und enthüllte, dass sie ohne Wissen des Trägers Informationen an den Feind weitergeleitet hat, was in dieser Schlacht als Hinterhalt mündete. Der beherrschte Magier wurde ebenfalls zum Kampf gezwungen.

Die Scharen von Feinden strömten auf die Opalglanz ein. Die Schatten fielen wie Fliegen und auch die verbliebenen Söldner erlagen der schieren Gewalt. Adaque geriet in Bedrängnis, als sie von einem Irrhalk hoch in die Lüfte gehoben wurde und ihr der Sturz in den Tod drohte. Mit ihren letzten Worten wirkte sie einen IGNISPAEHRO, der den Dämon in eine flammende Kugel hüllte, doch auch ihr das Leben nahm. Den Helden blieb keine Zeit, sie zu betrauern, denn Dorkstein hielt auch noch weiter gegen Darwolf an. Als Shura auch den zweiten Zant aus dieser Sphäre schlug, sah sich der Söldner im Nachteil und ergriff die Chance zum Rückzug.

Salpikon Savertin erkannte die Aussichtslosigkeit und rief „Lebt und kämpft an einem anderen Tag“, worauf sich Tziktzal in eine Flugechse verwandelte und den Convocatius Primus auf ihrem Rücken davon trug. Zwei der Schatten stürzten zur durthanischen Sphäre. Die Diener Borbarads zogen die Schlinge zu und umzingelten die letzten verbliebenen Kämpfer, die einer nach dem anderen das Leben ließen. Auch die Helden kämpfen mit letzten Kräften und schweren Wunden weiter. Prutz erkannte, dass sie hier ihr Ende finden würden wenn sie nicht schnell fliehen. Er zog die silberne Flöte von Teclador und spielte auf ihr. Am Himmel erschienen fünf Westwinddrachen, die eine Schneise in die feindlichen Horden schlugen und an Deck der Opalglanz landeten. Die mächtigen Schwingen trugen sie hinfort, als es keine weiteren Überlebenden mehr gab. Die Schlacht war verloren und dies mit einem hohen Preis. Lediglich der Funkeldrache Ferugian überstand das Chaos und gesellte sich um seine verstorbene Herrin trauernd zu Prutz.

Lohn der Mühen

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