Bardrax Sohn des Ulgosch

Bardrax Sohn des Ulgosch lebt jetzt schon seit geraumer Zeit bei Unfried dem Wirt. Freie Unterkunft? Eine warme Mahlzeit täglich? Er musste ja von allen Ahnen verlassen sein, um solch ein Angebot auszuschlagen! Außerdem gefiel ihm der alte Unfried von Anfang an. Er war gerade mal 15 oder 25 Gottesläufe älter als Bardrax, aber aussehen tut dieser bartlose Lulatsch wie kurz vor Einzug in Angroschs Schmiede. Oder wohin auch immer diese Langbeiner gehen mögen… Nein! In Angroschs heilige Hallen kommt dieser Mensch wohl nie. Keiner der seinen. Dafür Leben sie zu kurz um auch nur annähernd genug Ruhm gesammelt zu haben um dem Göttervater aufzufallen. Er habe sehr gute Chancen eines Tages, Seite an Seite mit seien Ahnen, Brüdern und Schwestern, neben mit dem Göttervater zu Schmieden. Ja ja dieser Ort… Er ist ihm sogar lieb geworden. Und die Arbeit hier im „Bärenbrüder“ ist keine schwere. Bardax muss nur hin und wieder die Trunkenbolde hinaus werfen oder dem ein oder anderen Hitzkopf eine Lektion erteilen. Und ausnahmslos alle… hatten ihn unterschätzt… diese Arroganten langbeinigen Lulatsche mit ihren Zahnstochern als Waffen. Er musste nur wenige wirklich verletzen. Die meisten liefen schon wenn er einen, meistens den Großmäuligsten, von seinen stelzen Beinen fegte und ihm ordentlich ein paar auf die Nase gab! Ach wie gut es ihm die letzten 6 Gottläufe ging. Leicht verdientes Gold. Und dazu auch noch dieser Baron, der einen ganzen Keller voll köstlichem Ferdoker hatte… Allein bei dem Gedanken an das köstliche Bier lief dem Zwerg das Wasser im Mude zusammen. Bei Angrosch! Unvorstellbar das der Zausel das gute Zwergenbier nicht schätzte! Ihm werde es schon noch gelingen ein paar Fässer davon abzuzweigen… An das Leben mit den Menschen kam Bardax Sohn des Ulgosch gut zurecht. Die Menschen schätzen in dieser Region die Zwerge und der Hufmacher Bergulf kam des öfternen zu ihm. Oft brauchte Bergulf Rat… Um ihm aber alles beibringen zu wollen müsste der arme Tropf nochmal so lange leben. Nun seine Arbeit war nicht schlecht… nur verstand er es nicht das Geschenk Angroschs so zu erhitzen und wieder abzukühlen, damit es die Jahrtausende überdauerte. Jeder Amboszwerg erlernt diesen Prozess sobald er einen Hammer halten kann. Ach wie konnte das Leben schön sein…! wenn nicht dieser Elf wäre…. Der Baumkuschler haust im Wald, und ist anscheinend Teil dieses Ortes. Wie kann man nur mit diesen Spitzohren zusammenleben dachte er sich häufig. Die fressen doch den Kühen das Futter weg und leben in den Bäumen, die für Werkzeug und Waffen benötigt werden. Naja… zumindest ließ sich dieser Wicht nicht all zu oft in Gasthaus blicken. Manchmal… wenn der Elf sich in die Nähe wagte, öffnet er sein Bündel getrockneter Feuchtsatzhölenpilze… hält es so in den Wind. dass das Spitzohr den starken Geruch direkt in sein dreckiges Elfengesicht geweht bekommt. Bei dem solchen Gedanken musste er dann immer vergnügt grinsen. Nur wird das Gewürz immer weniger da die Speisen der Menschen einfach zu fad schmecken und ER oft nachwürzen muss. Naja… dann muss er wohl bald wieder dem alten Magier, der in dem Hügelhaus Richtung Angbarer See wohnt, einen Besuch abstatten. Nun stelle sich einer vor. Dieser Menschenzauberer lebt in einem Zwergenhaus! Nun gut… wenn man seine verwandten Brüder die Brumborim überhaupt Zwerge nennen konnte. Zwergische Tugenden konnte man ihnen jedenfalls nicht nachsagen… Dennoch waren sie wohl oder übel auch Zwerge. Und Angrosch hat sich wohl etwas dabei gedacht, als er sie einst aus viel zu weichem Erz formte. Nur was..

Jedenfalls hat dieser Magus Zaaren immer ein paar Salze und Pilze da. Und auch wenn er es sich nur ungern eingestehen mag. Er besucht den alten Fingerwackler gern. Er ist ein gutmütiger Gesell und dem Bier nicht abgeneigt… außerdem hat er Ihm damals von diesen Zorganpocken befreit. Und das ohne Echsenzauberei! Das musste ihm der Zauberer schwören! ER muss ihm wohl zu Dank verpflichtet sein… aber er würde es den Magier niemals wissen lassen. Er kann sich auch noch erinnern, als vor ein paar Jahren dieser sehr große Magier und ein Magiermädchen den Zausel besucht haben. Der große war auch ganz umgänglich. Nur wollte er andauernd nur reden. Und er trank so unglaublich langsam das Bardrax schon bald die nähe Zaaren´s mied. das Mädchen war wohl aus dem Süden und sehr schüchtern. Was wohl aus ihr geworden ist? Kurze Zeit später verliesen die beiden Zaaren wieder und seither hatte er sie nicht mehr gesehen.


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(C) 2016 Pirien

rpg/jahrdesgreifen/bardrax-hintergrund.txt · Zuletzt geändert: 18.01.2016 19:41 von kuma
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